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Einführung - Software - Editoren

1. Welcher Editor wofür?

Es gibt etliche Leute, die für jede Sprache einen eigenen Editor einsetzen, also einen für HTML, einen für CSS, einen für PHP und so weiter. Ich persönlich halte wenig davon, darum stelle ich euch die vor, die das so genannte "Syntax-Highlighting" für alle benötigten Sprachen beherrschen. Für welchen ihr euch letztendlich entscheidet, sei euch überlassen.

Notepad++

Mein derzeitiger Favorit unter den normalen Editoren, da er eine tolle "Ein-und-Ausklapp"-Funktion hat. Das "Syntax-Highlighting" ist für viele Sprachen individuell konfigurierbar. Leider gibt es keine integrierte HTML-Validierung.

Download: http://notepad-plus.sourceforge.net/de/download.php

tswebeditor

War lange Zeit mein Liebling. Bis man ein paar "Features" einbaute, die mich fast in den Wahnsinn getrieben haben. Allerdings hat er einige Funktionen, die Notepad++ nicht hat. Dazu gehört der integrierte HTML-Validator namens Tidy sowie eine wirklich tolle "Suchen und Ersetzen"-Funktion. Letzteres ist auch der Grund, warum ich den immer noch auf der Platte habe. Denn darin ist er unschlagbar. Offenbar sieht es aber wohl so aus, dass die Weiterentwicklung eingestellt worden ist.

Download: http://tswebeditor.tigris.org/

PSPad

Habe ich mir vor kurzem erst angeschaut, macht aber bis jetzt einen sehr guten Eindruck. Syntax-Highlighting für alle benötigten Sprachen verfügbar, kann individuell eingestellt und die Oberfläche sieht auch recht gut aus. Der Nachteil, es fehlt die schöne "Ein-und-Ausklapp"-Funktion des Notepad++. Dafür kann man hiermit sogar Projekte verwalten.

Download: http://www.pspad.com/de/download.php

WebCraft

Ein Editor, der mir empfohlen wurde (danke Benedikt). habe ihn mir mal kurz angeschaut und denke, er entspricht in etwa dem PSPad. Inklusive der oben aufgeführten Vor- und Nachteile.

Download: http://andreas.droesch.de/projekte/webcraft/

Webocton Scriptly

Ein kostenloser Editor, der mit HTML, CSS, JavaScript und PHP umgehen kann. Entspricht in etwa dem Notepad++. Allerdings hat er einen Nachteil. Keine Ein- und Ausklappfunktion. Und von den vorgegebenen Farbeinstellungen für PHP bekommt man Augenkrebs.

Download: http://scriptly.webocton.de/11/download.de.html

Ein wichtiger Hinweis zu Phase 5

Da mir dieser so genannte "Editor" schon mehrmals empfohlen wurde, möchte ich mich an dieser Stelle mal über das Teil auskotzen. Dieses Programm ist Müll! Es gibt riesengroße Probleme bei der Darstellung von PHP- und JavaScript-Dateien. Erstellen kann man damit eigentlich nur HTML-Seiten. Aber jetzt kommt das KO-Kriterium. Dieses Monstrum baut immer noch ein Gerüst wie anno Dunnemals auf.


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Das letzte Mal hab ich so was um 2000 herum gesehen. Der Editor hieß Arachnophilia. Heute kann man das keinen mehr zumuten. Darum mein eindringlicher Rat. Lasst die Finger von diesem Schrott! Für mehr als HTML-Dateien reicht es einfach nicht und selbst da wird ein ziemlicher Mist gebaut.

2. Entwicklungsumgebungen

Wer sich hierfür entscheiden sollte, für den gibt es fast nur eine Möglichkeit, Eclipse. Das ist die Standard-Entwicklungsumgebung, wenn man OpenSource-Software nutzen möchte. Ursprünglich wurde sie wohl nur für die Java-Programmierung konzipiert, ist aber mittlerweile so populär, dass es Erweiterungen für zig Sprachen gibt. In unserem Fall kommen drei Abkömmlinge ins Spiel, bei denen ich bisher aber noch keine nennenswerten Unterschiede feststellen konnte.

PDT für Eclipse

Download: http://www.eclipse.org/pdt/

PHP Eclipse

Download: http://www.phpeclipse.com/

Aptana Studio

Download: http://www.aptana.com/studio/download

Die großen Nachteile

Da hätten wir zum einen in den ersten beiden Fällen die fehlende Möglichkeit, das Syntax-Highlighting individuell einstellen zu können. Bei PDT geht es gar nicht, bei PHP Eclipse sollte es funktionieren, tut es aber nicht. Zumindest bei mir. Für mich, der sich über Jahre hinweg an ganz bestimmte Farben gewöhnt hat, ist das schon ein echtes KO-Kriterium. Zumindest privat, auf der Arbeit haben wir teure IDEs, die das können. Was Aptana angeht, das hat mir ein Kollege zwar empfohlen, ich habe es mir aber noch nicht richtig angeschaut.

Kommen wir nun zum Thema Systemanforderungen. Eclipse wurde komplett in Java geschrieben, deshalb benötigt man mindestens das aktuell Java-Runtime-Environment (JRE). Das ist bisher zwar noch nicht schlimm, aber die Anforderungen an den Rechner sind ziemlich heftig. Nach meinen bisherigen Erfahrungen sollte man Minimum 1 Gigabyte RAM und einen relativ modernen Prozessor haben. Sonst macht das Arbeiten keinen Spaß.

NetBeans

Diese IDE ist mir vor etlichen Monaten empfohlen worden und ist mittlerweile mein persönlicher Favorit. Individuelles Syntax-Highlighting, gute Konfigurationsmöglichkeiten und im Vergleich zu Eclipse sehr ressourcenschonend. Allerdings benötigt man dafür auch das JRE.

Download: http://www.netbeans.org/downloads/

3. Eure Lieblinge

Falls jemand von euch der Meinung ist, noch einen ganz tollen Editor zu haben, so schickt mir eine Mail und ich schaue mir das Teil mal an. Wenn es was taugt, nehme ich es in diese zugegebenermaßen kurze Liste mit auf. Aber immer daran denken! Die dürfen nichts kosten.

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